Schlagwort: Wolfi

Gedicht: Schokoostereier­toastermatsch

Frohe Ostern - Osterhase/Osterei 2013

Es ist Ostern.
Ich brat Schokoeier in Toastern,
denn Gedanken sind wie das
Matsch in grünem Gras.
Nein, ich mach nur Spaß,
dennoch sind Gedanken krass.
Sie sind wie Bretter:
Hart und gerade, oder wies Aprilwetter:
Machen was sie wollen,
machen nicht was sie sollen.
Oder rund wie Eier.
Häufig wie der Name Meier.
Und obwohl niemand jemals davon erfährt,
hätt ich gerne der Welt jetzt erklärt,
du warst immer mein Osterei
und damit mein ich nicht den getoasteten Brei!

Grafik von Kevin Weber.
Dieser Beitrag wurde bereits am 8. April 2012 in ähnlicher Form veröffentlicht.

Bleibende Narben: »To This Day« – animiertes Gedicht

Alle Menschen sind gleich, und dennoch einzigartig. Menschlicherweise haben wir unsere Macken. Dumm nur, dass es Menschen gibt, die darauf herumhacken.

Der kanadische Poet Shane Koyczan (36) – selbst ein Opfer von Mobbingattacken – greift den Psychoterror auf:

Mehr zu dem berührenden Gedicht »

Gedicht: Again – When – Tired – Hired – F**KING [by Wolfi]

English. Again
Gonna ask me when
I am not that tired
why my brain hired
a non-German again
Gonna tell you then
That I was just tired
and thats why i hired
a non-German again.
Its the old topic, then
That I am tired
of life. I hired
games to deflect, again
And I realized then
That I am tired
of all these. So I hired
a guy, to deflect. But again
I realized that I am only happy when
I am bored of Facebook, tired
but a post of you hired
my brain to attention again
And that was the point when
I realized that I fucking miss you and I fucking want to see you again since fucking nothing aint that satisfying without fucking you. Wanna get ya back.

Gedicht: Einhundertzweiundvierzig. [by Wolfi]

Herz-BallonI appreciate that you spent your time with me. I liked this ‘us’.
Aus Arroganz wurde einfach so: Hass.
Everyday was a daydream.
Man lässt Dinge die einem nicht gehören einfach ziehn.
Cause there is no difference.
No Problem. No sense.
I gonna miss ya.
War mal wieder klar.
Idiotie.
Melancholie.
Nicht zu vergessen: Der Frust
Damn, I really wanna…

Gedicht: Erdbeermarmelade [by Wolfi]

Hallo. Ich bin 19. Führerscheininhaber. “Romantischer” Poet.
Der trotz allem immernoch alleine steht.
Große Stärken: Gebildet, höflich, macht hervorragende Komplimente.
Tatsache ist auch, dass ich “ihr” mehr als nur den Sonnenuntergang schenke.
Auch bin ich ehrgeizig, weiß was mit meinem Leben anzufangen.
Und – unter uns – meine Freundin muss ums Finanzielle auch niemals bangen.
Kleiner Nachteil: Defätistische Grundeinstellung.
Ums Philosophieren kommt man bei mir auch nicht herum.
Dennoch bin ich der romantischste Romeo für meine Julia.
Die nur eines haben muss, Augen, so schön, so klar
wie ein grüner Kristall, und ohne Zwang.
Will ich mich dort im Traum verlieren, wenn ich das kann,
dann mach ich alles für dich.
Nur bitte, bitte, finde mich!!

Gedicht: Punkt [by Wolfi]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Ein Buchstabe nach dem anderen, Sinn fällt weg.
Man sollte sich mal über Folgendes Gedanken machen:
Wörter können so schön sein, liebevoll
“Du bist wunderbar, einzigartig, toll!”
Mit Freude geht man nun Dinge an.
Ja, das ist des schönen Wortes Klang.

But Words can be annoyin’
because think about just one thing:

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Gedicht: Melancholie

Das kennen wir, das hatten wir schon.
Ich sitz hier, schau dich an.
Und aus mir raus kommt kein Ton.
Wie sehr wünsch ich mir, dass ich’s kann.
Dir zu sagen, dass du wunderbar bist.
Dass mein Kopf, egal was ich tu,
dein Gesicht niemals vergisst.

In deinen Augen hab ich mich schon so oft verloren,
in deinem Lachen wird Freude wiedergeboren.
Aber ich sitz hier, bleibe unscheinbar
und ich weiß, alles wird bleiben wie es war.

Ich wünsche mir, ich dürfte dich festhalten.
Ich stell mir vor, ich sag dir:
“In deiner Gegenwart kann ich mich entfalten!”
Endlich bliebe ich nicht mehr in mir,
komm aus mir raus, lass mich fallen.
Ich denk immer nur an dich,
hör jede Sekunde deine Stimme in mir hallen.

Du bist wunderbar, genauso faszinierend
wie der Wunsch dich zu halten, dominierend
und die Hoffnung darauf ruinierend.
Und deshalb bleibt mir nur die Melancholie.

Ein Gedicht nach den Wünschen von Mimi

Gedicht: Komische Symbolik

Meine Nase läuft. Meine Augen tränen. Es ist halb drei. Nacht.
Ich schnäuz mir die Nase. Sie fängt an zu bluten.
Liegt an meinen Gedanken, würde ich vermuten.
Ich frag mich, ob ich mein Gehirn rausschnäuzen kann.
Typische Frage für mich. Ist halt mein Hang.
Übertreibungen.
Naja, dann wär mit den Gefühlen wenigstens Schluss.
Nix mehr mit Trauer, Verdruss.
Also puste ich und puste ich.
Immer mehr rot.
Immer mehr Blut.
Schreckliches Rot. Sieht aus wie Glut.
Im Tuch. Wie weißer Schnee.
Hm, komische Symbolik. Ich geh –
wohin? Egal.

lacadalet literature – Wolfis Gedicht im PDF-Magazin!

Es handelt es sich um das Gedicht von Wolfi vom 20. November. Das hat es in das mehrsprachige Magazin “lacadalet literature” auf Seite 5 geschafft! Den Download der aktuellen englischen Ausgabe als PDF-Datei findet ihr hier: Download-Seite. Oder klickt direkt auf den Download-Link.
Ein Archiv mit allen Ausgaben findet ihr auf dieser Seite.

Gedicht: Du weißt, wohin.

Vielfalt, Veränderungen
in Monaten, Tagen, Stunden
viele gibt es in vielen Leben,
aber es sollte noch mehr geben.
Niveau, Gebildetheit,
der Horizont ist weit
und ihr Menschen, es tut mir Leid,
ich bin nicht was ihr alle seid.

Komm in mein Leben,
schau dir an, was es alles bietet.
Hier kann es viel geben
und das nicht nur gemietet
von Trauer und Nachdenken
bis Glück, Frohsinn:
wohin willst du’s lenken?
Wohin, wohin.

Und mal ist man am Boden
und mal ganz weit oben.
Das ist der Lauf der Welt,
ob dir sowas gefällt,
bleibt dir überlassen.
Natürlich kannst du hassen,
aber versuch drüber zu lachen
und freu dich an allen Sachen.

Denn kommst du in ein anderes Leben,
erkennst du was dir deins bietet.
Deins kann dir so viel geben
und deins ist nicht nur gemietet.
Deine Trauer, dein Nachdenken,
dein Glück, dein Frohsinn
und das schöne: du kannst es lenken,
wohin du willst, wohin.

Schau auf die kleinen Dinge!
Freu dich, jubel, lache, singe,
denn Trauer zerstört dir die Zeit, die du hast.
Schau einfach drauf, was du machst,
weil wenn dich jemand nicht mag ohne Grund,
hau ihm doch nicht auf den Mund.
Chill, lass ihn dich hassen.
Du kannst ihm seine Einstellung lassen.

Und freu dich über dein eigenes Leben!
Erkenn, was es dir bietet.
Es wird dir so viel geben
und du hast’s dir nicht gemietet.
Egal ob Trauer oder Nachdenken,
egal ob Glück oder Frohsinn:
versuch es in deine Richtung zu lenken,
du wirst schon wissen, wohin.

Gedicht: Ich bin verzweifelt

Ich bin verzweifelt, ich habe Angst.
Ich liege hier und frag mich wie du das kannst,
zufrieden auf etwas zu schauen, was zerstört,
positiv zurückzuschauen und nicht dran zu denken,
weiter zu lachen und nicht den Kopf zu senken.
Wie kann man Zerstörtes akzeptieren?
Wie kannst du dich nicht selbst verlieren?
Ich denk drüber nach und merk wie ich mich am Galgen befind.
Ich denk drüber nach und merk wie ich zusammensink.
“Ich will das aber nicht!”, denk ich mir.
Doch du befindest dich dort und ich befind mich hier:
Ich stehe hier am Abgrund und zwar nicht erst seit jetzt.
Du wolltest das nie, doch ich bin so verletzt,
dass ich mich umschau, kurz zöger und mich frag wie du das kannst.
Ich bin verzweifelt, ich habe Angst.
Ich denk mir “tu das nich”!
Ich denk noch kurz an dich.
Und dann…

Gedicht: Schwarzweiss

Ich steh am Bahngleis
Die Welt um mich herum, schwarzweiss.
Ich steh am Feld, Mais.
Die Welt um mich herum, schwarzweiss.
Ich steh an der Ampel, neben mir ein Greis.
Die Welt um mich herum, schwarzweiss.

Ich denk an dich, ohne Grund
und meine Welt wird bunt.

Ich denk, wie dein Lächeln den Tag erhellt
und die Welt wird gelb.

Ich stell mir vor, wie sie meine Stimmung hob,
und die Welt wird rot.

Ich stell mir ihre Augen vor und wie sie glühn
und die Welt wird grün.

Ich stell mir all die Momente vor, wie ein Poster,
und die Welt wird rosa.

Ich stell sie mir vor als Mensch, als Frau
und die Welt wird blau.

Wenn ich an sie denk, wird mir kalt und heiß.
Und meine Welt ist endlich nicht mehr schwarzweiss.

Gedicht: Wer mag schon Schnulzen

Schnulze?

Egal wohin man heutzutage schaut
überall wird nur der gleiche Mist gebaut.
Ob in Filmen, Werbung, Gedichten:
alles ist gespickt von Liebesgeschichten.
Alles ist eine Schnulze.

Kinderriegel wirbt mit Liebe, man stelle sich das vor,
Fußballbekleider werben nicht mehr mit Ball und Tor.
Alles voller Schnulzen, perfekten Liebesgeschichten
und so sehr ich das bedauer, auch in meinen Gedichten
geht es immer nur um das eine, um sie.

Wenn ich den Actionfilm schau, mit vielen Toten
oder die Meeresdoku, mit all den Fischerbooten,
sollte ich ein Päärchen sehen, in ihrer eigenen Welt
seh ich nur sie. Und so sehr mir ihr Gesicht auch gefällt,
es ist frustrierend, dass alles nur aus ihr besteht.
Ich fürchte mein Leben ist eine Schnulze.

Ich schaute einen Film, ein glückliches Paar,
doch wie üblich gab’s Streit, und um ein Haar
hätten sie sich getrennt, doch schließlich
entschuldigte sie sich, es regnete, unglaublich
er entschied sich für sie, er hatte die Wahl.
Er sagte: “Ich liebe dich, alles andere ist mir egal”

Nun sag mir warum ich mir pausenlos uns dabei vorstelle.
Und sag mir, warum ich die Tage auf etwas Unwahrscheinliches zähle.
Sag mir, warum ich überall uns sehe, überall:
Ob in Werbung, Filmen, Gedichten, egal;
Alles was ich höre, alles was ich hier nenn,
alles was ich seh, alles was ich kenn
erinnert mich an eine Schnulze.

Und wer mag schon Schnulzen?

Ich vermisse dich.

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