Schlagwort: Künstler-Portrait

Hin und wieder verfasse ich zu Musikern kurze Portraits. Dadurch erfahrt ihr etwas über die Künstler, deren Lieder euer Trommelfell Tag für Tag zum Beben bringen. Beim Lesen könnt ihr durch die eingefügten Musikvideos den Sounds der Stars lauschen.

Macklemore: Über Markengeilheit und »Thrift Shop«

Macklemore and Ryan Lewis in Seattle, 2011

Auf sein Debüt-Album »The Language of My World« (2005) folgten Gras und Alkohol. Macklemore stürzte in ein Loch und betäubte den Schmerz mit Oxycodon. Doch an seiner Liebe zur Musik hält er fest.

Vier Jahre war es stumm um Macklemore, der eigentlich Ben Haggerty heißt. Dann erscheint 2009 »The Unplanned Mixtape«. Produzent Ryan Lewis wird auf den Rapper aus Seattle aufmerksam und deren Zusammenarbeit macht die beiden erfolgreich.

Seine Songs handeln von Drogenkonsum und setzen sich mit gesellschaftlichen Themen auseinander. Eines der »Tabus«, die er bricht: Das Thema Homo-Ehen.

Sein aktueller Hit: Thrift Shop. Jetzt mehr erfahren und anhören »

Interview: Musik von GreyScale schafft »Freiraum für Gedanken«

Band GreyScale aus Karlsruhe

Mit ihrer »explosiven Mischung« aus Alternative-Rock und Indie erobern GreyScale die Bühnen Baden-Württembergs. Seit 2012 begeistern die fünf Musiker aus der Region Karlsruhe mit ihrer meist tiefgründigen Musik. Julian Klein und Nico Eckardt lassen es auf der Bühne mit ihren E-Gitarren krachen, Marco Alexander rockt mit dem Bass, Patrick Würker haut in die Drums und Megan Benoit sorgt mit ihrer leicht rauchigen Stimme für Stimmung.

Ich: »GreyScale«, wie passt der Name zu eurer Musik, von der ihr sagt, dass sie alles andere als »schwarz-weiß« sei?

Megan: Die Farbe grau setzt sich zwar »nur« aus schwarzen und weißen Elementen zusammen, ist aber dennoch unglaublich vielfältig. Bei uns ist das so ähnlich: Unsere Lieder setzen sich im Prinzip »nur« aus Noten und Worten zusammen, doch unsere Musik ist ziemlich abwechslungsreich. In der Bildbearbeitung spricht man übrigens auch von »Greyscale«.

Aha, und was ist die »Greyscale«?

Marco: Diese Grauskala bzw. Graustufen beeinflussen die Farbhelligkeit aller Farben und sind somit etwas Grundlegendes. Außerdem klingt GreyScale seriöser und cooler als »Pimmelpiraten« oder der Name irgendeiner Kleinstadt in den USA. Ganz davon abgesehen muss man ja nicht immer über den Namen philosophieren. GreyScale gefällt uns halt.

Der Name steht also. Und wer sorgt für die passende Musik?

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So klingt Mobilität – Musik für Bus & Bahn aus Baden-Württemberg

John Melo im Tonstudio

Wer kennt das nicht? Wir nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel, wir fahren zur Arbeit, zum Poetry Slam, zum Jahrmarkt. Und wenn ich die Musik von John Melo höre, denke ich an das Feeling, wie wir in Bus und Bahn sitzen: Mit Musik im Ohr und verträumtem Blick aus dem Fenster.

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Mayer Hawthorne: Soul? “Fucking Good!!!”

The County, Band

Wer ist denn “Mayer Hawthorne”? Der am 2. Februar 1979 nahe Detroit geborene Sänger und Songwriter ist einer der Lieblinge von Snoop Dogg und tourt gerade durch die ganze Welt. Nur in Deutschland ist er noch nicht so recht angekommen. Bis jetzt!

Glücklicherweise machte mich Florian J. (danke!) auf seine genialen Soulstücke aufmerksam. Beim ersten Anhören schwirrte mir etwa Folgendes durch den Kopf:

“I have no idea what this is, old or new, but it’s fucking good!!!” Der Produzent und DJ Mark Ronson (Gewinner Grammy Award 2008) ist ebenfalls begeistert von Hawthornes besonderer Art von Soulmusik.

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Whitney Houston im Künstler-Portrait: Voice of America, herb im Abgang

whitney-houston_comeback_by-Asterio-Tecson

Im Universum gibt es einen Star weniger. Doch der Klang ihrer Stimme betört auch nach dem Tod der Pop-Diva die Welt: Whitney Houston.

„Selten hatte man eine solche Stimme gehört, mit einer solch gleichbleibenden Kraft über drei Oktaven, und einer gewaltigen Inbrunst, die sie mit ihrem samtigen Timbre in jede nur erdenkliche Dynamik lenken konnte“, so beschreiben Andrian Kreye und Jörg Häntzschel die einzigartige „Voice of America“ zwei Tage nach ihrem Tod in der Süddeutschen Zeitung.

Das am 9. August 1963 geborene Ausnahmetalent begann im Kirchenchor ihrer Heimatstadt Newark, New Jersey zu singen. Bevor sie ganz groß rauskam, sang sie begleitend im Hintergrund und zunehmend als Hauptstimme für diverse Musiker.

Schon bald machte Whitney die Nachtclubs unsicher: Gemeinsam mit ihrer Mutter Cissy Houston sammelte sie früh Bühnenerfahrung. Als begnadete Sängerin, die unter anderem Elvis Presley und Aretha Franklin musikalisch begleitet hatte, legte Cissy Houston ihrer Tochter nicht nur die ohrenbezaubernde Begabung in die Wiege.

Dank ihrem Aussehen glänzte Whitney neben ihrer Laufbahn als Sängerin ebenso als Model. Unter anderem posierte sie für bedeutende Magazine wie Vogue und Glamour.

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AC/DC im Künstler-Portrait: “Musik ist dafür da, dass sie so laut wie möglich gespielt wird”

AC/DC-Porträt

Prolog

Immer auf der Suche nach “Kiwimäßigem”, wollte ich ein paar Musiker aus Neuseeland ausfindig machen (ihr wisst: Neuseeländer = Kiwis). Die erste bzw. einzige Band, die mir auffiel, war ausgerechnet die australische (Hard-)Rockband AC/DC. Dass AC/DC aus Australien stammt, wusste ich bis gestern noch nicht. Jeder kennt den Namen und die Musik, doch wer ist eigentlich AC/DC? Welche Entwicklung steckt hinter der Band, die schon ein gefühltes Jahrhundert lang jede Bühne rockt?

Gedankenblitz: “Hey, auf diesem Blog gibt’s ja immer wieder coole Musik-Tipps. Warum nicht auch auf die Künstler näher eingehen?” Gedacht, gemacht. Hin und wieder werde ich zu Musikern kurze Portraits verfassen. Dadurch erfahrt ihr endlich etwas über die Künstler, deren Lieder euer Trommelfell Tag für Tag zum Beben bringen. Beim Lesen könnt ihr den Sounds der Stars lauschen.

AC/DC im Künstler-Portrait bei The Green Bird

Im Hintergrund die ohrenbetäubende AC/DC-Musik laufen lassen und aufpassen…

Die Brüder Angus und Malcolm Young gründeten 1973 die Band zusammen mit dem Sänger Dave Evans, Bassisten Larry Van Kriedt und Schlagzeuger Colin Burgess. Der Name “AC/DC” ist eine englische Abkürzung und steht für Wechselstrom/Gleichstrom.

“Wir wollen nur die Wände zum Einstürzen und das Dach zum Zusammenbrechen bringen. Musik ist dafür da, dass sie so laut wie möglich gespielt wird, schön roh und schlagkräftig” (1), heißt es auf der offiziellen Website der Rockband.

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