web.de-FreeMail wird "modernisiert"

Als ich mich um 20.13 Uhr bei meiner E-Mail-Adresse einloggen wollte, kam der “Schock”: Ich konnte mich nicht einloggen. Was nun? Was ist, wenn ich eine Adresse aus den Mails für den kommenden Tag dringend (!) brauche?

Stattdessen kam eine Meldung von web.de: “Heute wird Ihr E-Mail-Postfach in unsere neue Infrastruktur integriert. Dieser Prozess kann bis zu 10 Minuten andauern. Während dieser Zeit ist ein Zugriff auf das Postfach leider nicht möglich.”

web.de-Meldung

Screenshot der web.de-Meldung (zum Vergrößern anklicken)

Boah – Glück gehabt, es sind nur zehn Minuten, und die werden mich nicht in Verzug bringen.

Nun geht der Login wieder. Ich bin gespannt, wie viel schneller meine E-Mails zukünftig durchs WWW flitzen.

Wie sind deine Erfahrungen mit web.de?

Ich lieeebe diesen Ordner!

Es werde Licht!

Nach länger Arbeit ist es endlich vollbracht. Mein Rollladen geht wieder! Es wurde auch langsam Zeit. Jetzt kann ich wieder mit Sonnenschein in den Tag starten.

Es werde Licht!

Ist es nicht schön, wenn morgens die Sonne durchs Fenster lacht?

Hat dich das Frühlingsfieber schon ergriffen?

Selbst-Test “Die Renaissance Königreiche” – Tag 5

Informationen zu diesem Test und wie der erste Tag abgelaufen ist, findest du hier.

Nachdem ich gestern bei Die Renaissance Königreiche meine Taler zusammengekratzt und “den Berater des Regenten” getroffen habe, konnte ich zu Level 1 aufsteigen und wählen, was für ein Feld ich bekommen möchte. Bis ich tatsächlich den Level-1-Status erreicht habe, hat es bis zum nächsten Morgen (d.h. bis heute) gedauert. Es standen beispielsweise ein Mais- oder ein Weizenfeld zur Wahl, auch Tätigkeiten wie der Kuhzucht hätte ich mich widmen können. Aber was mache ich stattdessen? Ich wähle einen der ungewöhnlichsten Wege und verzichte auf ein eigenes Feld (das bedeutet einen Verlust für mich von 400 Talern). Stattdessen schlage ich einen Weg mit dem Titel “Landstreicher” ein.  “Landstreicher” zu sein hat lediglich den Vorteil, dass man einen anderen Titel als die anderen hat. Während bei den Meisten “Level 1″ oder “Level 2″ steht, steht bei mir dauerhaft “Landstreicher”.

Ein Screenshot aus RK

So sieht das Menü aus. Sceenshots von anderen Ansichten folgen in den nächsten Tagen (Zum Vergrößern anklicken).

Durch den Levelaufstieg werden neue Möglichkeiten eröffnet. Wenn man genügend Taler beisammen hat, können bis zu zwei Felder gekauft werden. Hat man schon ein Feld beim Aufstieg zu Level 1 erhalten, nur noch ein weiteres. In Großstädten kann jeder maximal ein Feld haben. Durch das Einstellen von Arbeitern auf seinen Feldern, bekommt man Rufpunkte und muss nicht mehr für wenig Geld in der Kirche arbeiten, um seinen Ruf zu verbessern.

Die wichtigsten Erkenntnisse des fünften Tages:
+ selbständige Wahlmöglichkeiten
+ neue Möglichkeiten bei Levelaufstieg

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Selbst-Test “Die Renaissance Königreiche” – Tag 3

Informationen zu diesem Test und wie der erste Tag abgelaufen ist, findest du hier.

Der dritte Tag als “Kiwivonobst” in den Königreichen ist verstrichen…

Meine gestern gekaufte Ware ist noch immer nicht da. Um die Frage zu klären, wo mein gekauftes Mais bleibt, bitte einfach die Grafik angucken:

Grund für nicht erhaltene Ware

Grund für nicht erhaltene Ware

Das sind Screenshots aus einer Unterhaltung im Wirtshaus. Ist der Text hellblau, handelt es sich um die bildlich vorgestellte Handlung einer Rolle. Zumindest sollte es so sein. Erreicht wird das, indem man in sein Textfeld /me und dann einen beliebigen Text eingibt. /me wird automatisch durch den eigenen Namen ersetzt.

Als nächstes habe ich die Frage geklärt, ob Serverprobleme öfter vorkommen:

Kommen Serverausfälle öfter vor?

Kommen Serverausfälle öfter vor?

Probleme mit den Servern sind eher selten. Aber selbst, wenn die Server häufiger Probleme bereiten würden, hätte das für das Spiel keine fatalen Folgen. Wie ich bereits die zwei Tage zuvor festgestellt habe, ist man bei Die Renaissance Königreiche nicht auf lange Onlinezeiten und exaktes Timing angewiesen. Das einzige, was passieren könnte, ist, dass einem die Vorräte ausgehen und man ein wenig hungert.

Aber etwas ungewöhnliches ist passiert: ich habe einen zusätzlichen Rufpunkt gutgeschrieben bekommen! Das heißt, ich könnte theoretisch heute schon ins Level 1 aufsteigen, obwohl ich erst einmal für die Kirche gearbeitet habe. Normalerweise setzt der Aufstieg die zweimalige Arbeit in der Kirche voraus. Pro verbrachten Tag in der Kirche gibt es einen Rufpunkt – durch den zusätzlich gutgeschriebenen Punkt habe ich bereits zwei davon. Vermutlich ist dieser Rufpunkt eine Art Wiedergutmachung für die gestrigen Serverprobleme.

In den nächsten Tagen werde ich übrigens nicht über das Spiel bloggen – bis etwas Aufregendes passiert. Nun fehlt nur noch das nötige Geld, um mir den Aufstieg und damit mein erstes eigenes Feld zu leisten.

Die wichtigsten Erkenntnisse des dritten Tages:
+ Serverprobleme sind selten
+ zusätzlicher Rufpunkt (Wiedergutmachung?)
- während Serverproblem gekaufte Ware nie erhalten

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Selbst-Test “Die Renaissance Königreiche” – Tag 2

Informationen zu diesem Test und wie der erste Tag abgelaufen ist, findest du hier.

Am Tag 2 meines Selbst-Tests beim Browsergame Die Renaissance Königreiche (RK) gibt es wieder interessante Erkenntnisse:

Screenshot – Teil des 2. Infobriefs

Ausschnitt des 2. Infobriefs

Sobald eingeloggt, sehe ich gleich das Briefkasten-Symbol in der Navigation blinken. Post ist da! Es handelt sich um einen zweiten Infobrief meines Paten (Am ersten Tag wurde dieser Pate zugeteilt und hat erste Tipps gegeben).

Darin werden mir grundlegende Infos zum Spiel mitgeteilt, sowie Verhaltensregeln gegenüber anderen Usern. Was besonders auffällt: bei den Konversationen via Brief und in den Wirthäusern wird sehr darauf geachtet, dass man sich in seine Rolle hineinversetzt und sich so ein imaginäres Bild seiner Person und der Gegenüber vor Augen hält. Wenn beispielsweise Nachrichten direkt an den User (nicht an seine Rolle) gerichtet sind, wäre eine gesonderte Kennzeichnung angebracht ((z.B. Nachricht in doppelte Klammer schreiben)).

Und wie es zu vermuten war, gab es nicht viel zu tun, um irgendwelche Fähigkeiten weiterzubilden oder aufwendige Klick-Arbeiten zu verrichten. Ein paar Klicks, arbeiten, essen – fertig. Anders, als man es von üblichen Browsergames wie Pennergame oder OGame kennt. Das zeigt, wie sehr es bei dem Spiel um das Sein einer Rolle geht und nicht um übermenschliche Onlinezeiten, damit einigermaßen im Highscore vorne mitgespielt werden kann. Einen direkten Highscore gibt es bei RK nicht.

Weil meine Figur täglich etwas zu Essen braucht, habe ich Mais auf dem Markt gekauft. Die Währung des Spiels sind Taler, die kleinere Einheit sind Heller, wobei 100 Heller einem Taler entsprechen. Die Taler wurden sofort von meinem Konto abgezogen, aber die Ware ist nach mehreren Stunden noch nicht gekommen. Daher habe ich nochmals Mais gekauft – wieder das gleiche Spiel. Als ich mir gestern Brot gekauft habe, war es aber nach wenigen Minuten da. Erst mal abwarten, vielleicht bekomme ich ja noch den Grund dazu raus.

Die wichtigsten Erkenntnisse des zweiten Tages:
+ intensives Hineinversetzen in seine Rolle
+ es geht nicht darum, in kürzester Zeit eine Spitzenplatzierung zu erreichen
- Warentransfer vom Markt dauert lange (?)

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Selbst-Test "Die Renaissance Königreiche" – Tag 1

Wer schon öfter sogenannte “Browsergames” gespielt hat, kennt sicher die Seite GalaxyNews. Auf ihr werden sämtliche dieser Spiele in einem Highscore aufgelistet. Die Plätze werden danach bestimmt, wie viele User für das jeweilige Spiel abstimmen. Das aktuelle Browsergame auf Platz 1 nennt sich Die Renaissance Königreiche (RK), zählt über drei Millionen registrierte Spieler und ist (laut GalaxyNews) seit Oktober 2005 online. RK zählt zum Genre Rollenspiel, spielt im Mittelalter in Echtzeit und ist ab jeder Altersklasse spielbar.

Das waren ein paar grundlegende Informationen zu dem Spiel. Nun habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, das Spiel selbst ein wenig zu testen. Bereits vor drei Jahren war ich ein paar Wochen angemeldet und habe ziemlich bald wieder damit aufgehört.

Tag 1

Mit dem Namen “Kiwivonobst” habe ich mich registriert. Bei der Registrierung des Namens dürfen keine Sonderzeichen benutzt werden und Buchstabenkombinationen wie “KiwiVonObst” werden automatisch in Kleinbuchstaben abgeändert. Die Aktivierungsmail ist nicht zwingend, aber erforderlich für einen Level-Aufstieg von seinem Startlevel 0 zu Level 1. Insgesamt gibt es vier Level, wobei Normalsterbliche vermutlich kaum in den Genuss des vierten Levels kommen. Außerdem kann man sich gegen Geld in den Adelsstand erheben lassen – auch andere Funktionen wie Booster für Fähigkeiten können erkauft werden.

Nach erfolgreichem Login erhalte ich eine Willkommens-Nachricht von einem Spieler aus meiner Stadt, in die ich zufällig – innerhalb meines zuvor gewählten Königreiches – zugeteilt werde. Mich findet man momentan in “Schwyz” – bei Zürich. In der Nachricht wird darauf hingewiesen, dass man demnächst einen Paten bekommt. Ziemlich bald meldet sich dieser Pate zu Wort, schreibt, was man in den ersten Tagen tun sollte, und hilft bei grundlegenden Fragen und Problemen. Außerdem gibt es ein animiertes Lernprogramm, das einem die Menüoberfläche erklärt.

Der Einstieg war sehr einfach und fast genauso wie vor drei Jahren. Außer den grafischen Überarbeitungen und ein paar neuen Extras hat sich das Spiel für mich momentan kaum verändert. Was ich persönlich gut finde: man muss am Tag nicht viel für das Spiel machen. Nach ein oder zwei Minuten am Tag ist das Wichtigste erledigt (etwas essen und arbeiten gehen), sodass Zeit für wichtigere Dinge im Leben bleibt. Allzu zeitraubend ist das Spiel nicht und daher gut für Leute, die nicht von einem Spiel “abhängig” sein wollen.

Wer aber dennoch viel Zeit damit verbringen und so im Spiel politisch oder bei sonstwas erfolgreich sein will, kann den ganzen Tag in Wirtshäusern und Foren verbringen und so Kontakte knüpfen. Das ganze Spiel ist allgemein sehr real: Angefangen von Inhabern der Wirtshäuser, Bewirtschaftenden von Feldern und Schneiderein bis hin zu gewählten Richtern und Päpsten. Alles ist so organisiert, dass die User selbst alle Ämter und Positionen besetzen und am Laufen halten. Auch die Marktpreise, Steuern und Kriege werden von den Spielern geregelt.

Nach gemütlichen, bildlichen Rollenspiel-Diskussionen in einem Wirtshaus und dem Maximum an erhaltenen Vertrauenspunkten endet der erste Tag.

Die wichtigsten Erkenntnisse des ersten Tages:
+ es gibt vier Level

+ der Einstieg wird durch einen Paten und ein Tutorial erleichtert
+ das Spiel ist real
+ es nimmt kaum Zeit in Anspruch

- Zusatzfunktionen können erkauft werden

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PageRank 1 erreicht!

Frohe Ostern!

Ich wünsche allen ein frohes Osterfest!

Ich bin so ein bisschen durchs Web gesurft und dann auf database-search gestoßen. Auf der Seite kann man seinen PageRank prüfen und bestätigen lassen – was genau ein sogenannter “PageRank” ist, kannst du wunderbar bei Wikipedia nachlesen.

Der Rang wird in zehn Stufen unterteilt. 0 hat praktisch jede normale Website, die nicht unbedingt auf Besucher aus ist, 10 ist das Maximum. Der Höchstwert wird aber nur von Monster-Internetseiten wie google.com oder der Website der Amerikanischen Regierung erreicht.

Und ich habe mittlerweile PageRank 1 erreicht. Nicht viel, aber ein Anfang. Jeder Schüler fängt schließlich klein an, lernt mehr & mehr und kommt dann als Meister seines Amtes ans Ziel (?).

PageRank verified kevinw.de/greenbird

Nathan der Weise (Dialog von Saladin mit Sittah nach III, 7)

Nathan der Weise” – mit diesem Titel verbindet so mancher Schüler eine sehr langweilige Zeit im Deutschunterricht. Es handelt sich um ein Drama von Gotthold Ephraim Lessing, in dem für die Hauptperson Nathan nicht eine bestimmte der Religionen, sondern das Leben und der Mensch im Mittelpunkt steht. Daher prägt er den Toleranzgedanken und belehrt so den absolutistischen Herrscher Saladin, der von Geldnot geplagt ist. Diese Belehrung erreicht er in der zentralen Szene (III, 7) des Dramas, auch “Ringparabel” genannt.

Am Ende dieser Szene steht “[…] meine Schwester […] – zu ihr! – Denn wie soll ich alles das ihr nun erzählen“, worauf im Drama nicht eingegangen wird. Daher habe ich einen Dialog zwischen Saladin und seiner Schwester Sittah erfunden, um die Lücke zu füllen. Wenn jemand das Drama nicht gelesen hat, könnte es zu Verständnisproblemen kommen. Das Lesen dieses Dialogs kann ich dennoch nur empfehlen:

Sittah: Was ist los Saladin?

Saladin: Was soll sein? Ich sprach mit Nathan.

Du wirkst verunsichert und doch so glücklich. Dann ist die Falle wohl gelungen, auch wenn du erst dich nicht recht dazu bewegen konnteset.

Wie Recht du hast.

Wusst ich’s doch.

Ich war mir erst nicht sicher. Doch auf die Begegnung verzichten – im Nachhinein – wäre ein fataler Fehler gewesen.

Gut, dass das mit dem Geld vom Juden klappt.

Was redest du von Geld? Ach, Geld. Das wurde schnell zur Nebensach. Hatte doch der ‘Jude‘ uns sogleich durchschaut. Er – so wahr er jetzt mein Freund ist – würde uns in jedem Falle helfen. Doch was will ich mit Geld? Die Erkenntnis, die er mir gelehrt, ist wahrlich ein größres Gut.

So hat er dir Honig ums Maul geschmiert und dich geblendet. Wie leicht du dich doch verzaubern lässt. Wo bleibt der Willen und die Macht deiner Herrschaft? Ohne Geld bist bald schon eine Kirchen maus und kannst dir doch nicht mal mehr Honig leisten.

Wärst du dabei gewesen – du wärest im Boden versunden, vor Scham. Dein Stolz, dein Glauben – alles wäre über Bord geworfen. Bist du doch stets die Blenderin, die ihren Bruder tadelt, beschränkt und lenkt. Bist selbst kurzsichtig und wagst der Wahrheit nicht ins Auge einen Blick. Deine Magie, die es immer wieder schafft, mich in den Bann zu ziehen. So sehr ich dich auch liebe, so ist mir durch Nathan endlich ein Licht aufgegangen.

Warum mit so bösem Ton, Saladin?

Ich darf nichs überstürzen. Ich muss mich wieder fassen. Du musst mir versprechen, mich demnächst zu Nathan zu begleiten. Er kann sicher besser Schach spielen als ich. Jetzt gehe ich raus in die Welt und lausche dem Rauschen der Palmen. Bevor ich mich überstürze, will ich Nathans Gedanken nochmals überdenken. Gelehrt hat er mich eines Besseren, drum will ich auch gleich beginnen, geordnet und ausführlich über alles nachzudenken. Wärst du bloß dabei gewesen, dann fehlen dir die Worte. Wäre ich noch so arm – durch Nathan bin ich nicht mehr gefangen als graue Maus einer Kirche.

(Saladin geht ab, Sittah guckt beeindruckt hinterher)

Nathan muss wahrlich sonderbar sein. Doch was hat er gelehrt?

Kuhmist und Pferdeäpfel frei Haus!

Dein Tischnachbar hat mal wieder ein Geheimnis über dich ausgeplaudert? Von deiner großen Liebe hast du eine Zurückweisung bekommen? Mit deinem großen Bruder hast du noch eine Rechnung offen? Oder verstehst du dich einfach nur mit jemandem ganz besonders prächtig?

Dann gibt es auf bauernrache.de (die Website ist mittlerweile nicht mehr verfügbar) ein unwiderstehliches Angebot: Lasse deinen Rachegelüsten freien Lauf und schicke “eine Dose feinster Kuhmist” oder “eine Dose schöne Pferdeäpfel” an deine Freunde! Die Angsthasen können “inkognito” ihre hübsch verpackten Scheißhaufen verschicken, die Mutigen können “mutig” wählen, sodass ihre Opfer auch mitbekommen, wer der Übeltäter ist.

Und wieder ist zu sehen, wie leicht sich “aus Scheiße Geld machen” lässt.

In die große weite Welt!

Seit ein paar Tagen habe ich es hinter verschlossener Tür geplant, jetzt mache ich es offiziell:

Ich schmeiße die Schule und fange bei einem Schweizer Magazin als Junior-Reporter an! Den Namen des Magazins gebe ich am Montag bekannt.

Die Sachen sind gepackt, am Dienstag geht’s in die Schweiz.

Da ich dann nicht mehr direkt Schüler bin, wird aus diesem Blog irgendetwas anderes… vielleicht eine Streaming-Plattform für pornografische Videos?

Sinn des Lebens: Religiöse und philosophische Ansätze

Lächeln auf Tafel»Das Leben ist wie eine Rolle auf dem Theater. Es kommt nicht darauf an, dass lange, sondern dass gut gespielt wird« – eine weise Erkenntnis des Philosophen Seneca zu der Frage, wie man sein Leben sinnvoll gestaltet.

Gerade in Krisenzeiten sollte man sich die schönen Dinge im Leben vor Augen halten und sich nicht mit schlechten Gedanken herumschlagen. Und es gibt vieles, was das Leben lebenswert macht. Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist eine der Grundfragen der Philosophie und wohl die wichtigste Frage der Menschheit.

Religionen

Ob Islam, Christen- oder Judentum: Häufig ist es die Verbindung zu Gott, die Einhaltung der göttlichen Gesetze und das Vollbringen guter Taten, das dem Leben der Menschen einen Sinn gibt. Hindus und Buddhisten versuchen dem ewigen Kreislauf der Wiedergeburten und des Leidens zu entkommen, indem sie unter anderem der Gier und dem Egoismus entsagen. Am Ende steht die Erlösung bzw. das Freisein von Sünden. Es gibt auch Ungläubige, zum Beispiel Atheisten. Sie glauben nicht an die Existenz von Göttern oder sehen die Existenz als sehr unwahrscheinlich an und sie hinterfragen Glaubenseinstellungen kritisch. Überspitzt gesagt: Für manche ist Religion das Wichtigste im Leben, für andere hat sie keinerlei Bedeutung. Aber egal welche Ansicht man vertritt: Sobald man seine eigene Meinung bildet, hat man etwas, für das es sich zu kämpfen lohnt.

Philosophie

In der Philosophie der Antike bestand der Lebenssinn hauptsächlich darin, Glückseligkeit zu erreichen. Doch da fängt das Problem schon an: Es wurde keine einheitliche Definition von Glück gefunden, auch der Weg zum Glück war nicht klar. Schon viele Denker haben sich darüber den Kopf zerbrochen. Laut Platon kann der Mensch nur ein erfülltes Leben leben, wenn die drei Seelenteile, also Mut, Triebe und Vernunft im Gleichgewicht liegen und sich nicht widersprechen. Für Platons Schüler Aristoteles liegt der Weg zum Glück allein im Philosophieren und im wissenschaftlichen Forschen.

Dagegen kritisierte im Zeitalter der Aufklärung der deutsche Philosoph Immanuel Kant die bisherige Vorstellung von Glück und meinte stattdessen, dass der Mensch durch seine Vernunft nicht in der Lage ist, zu eindeutigen Antworten zu gelangen.

Bis heute gibt es noch keine klare Erkenntnis über den Sinn des Lebens. Doch jeder kann versuchen, seinen eigenen »Way of Life« zu definieren. Was treibt uns an, was macht uns glücklich?

  • Michael Schuhmacher (Formel-1-Rekordmeister): »Jeder Tag aufs neue…« (Quelle)
  • Guido Westerwelle (Bundesvorsitzender der FDP): »Geselligkeit macht das Leben lebenswert.« (Quelle)
  • Cicely Saunders (englische Ärztin): »Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.« (Quelle)
 
Teasergrafik: Jürgen Acker / Pixelio.de
Veröffentlicht bei thema & f79