
Heute möchte ich über ein Phänomen schreiben, das mir im Schulalltag mit zunehmender Häufigkeit begegnet:
Geht es in Konversationen mit Freunden oder Lehrern zufällig um politische Themen, fällt meinerseits früher oder später eine Anmerkung zu wirtschaftlichen Ursachen gesellschaftlicher Entwicklungen. Daraufhin leugnet mein Gegenüber eben jene Anmerkung oder entgegnet ihr mit dem Vorschlag einer neuen, sozialeren und auf freiwilliger Mitarbeit und ethischem Handeln aufgebauten Wirtschaftsordnung (oder möchte mir weismachen, dass das gesamte wirtschaftliche Geschehen/alle ökonomischen Theorien am eigentlichen Ziel vorbeischießen).
Enttäuschung
In jedem Fall stehe ich selbst ziemlich enttäuscht da, ist mir die Relevanz der Ökonomik doch geläufig und mitteilenswert. Mitteilenswert deshalb, weil rechtsstaatlicher Interventionismus zwar nicht unbedingt schlecht ist, allerdings keinesfalls im luftleeren Raum agiert. Die Folgen wirtschaftspolitischen Handelns sind nicht nur relevant, sie sind maßgeblich für die Möglichkeiten einer Gesellschaft und dürfen nicht ausgeblendet werden, will man eine Besserung der Situation herbeiführen.
Mehr erfahren »