Kategorie: Artikel

Mit Simon Gosejohann und den “Super-Könnern” den richtigen Beruf finden

Simon Gosejohann in einer Bäckerei

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Ich hätte wohl das Zeug zum Bauzeichner – wichtiges Bindeglied zwischen dem Architekten und dem Bauingenieur. Zumindest, wenn man dem „Berufe-Checker“ glauben schenkt. Und ihr?

Neben Berufen wie Maurer, Friseur und Maler zählen zum Beispiel Fotografen, Modisten, Werbetechniker und Bürokaufleute ebenso zu den Ausbildungsberufen im Bereich des Handwerks. Laut dem Zentralverband des Deutschen Handwerks gibt es vom Augenoptiker bis zum Zweiradmechaniker über 140 Ausbildungsberufe.

Ihr seid (bald) fertig mit der Schule?

Obwohl die Vielfalt so riesig ist, haben viele Jugendliche keinen Plan, wie es nach der Schule weitergehen soll. Zum Glück bietet das Internet gute Möglichkeiten, sich zu informieren. Der Onlineauftritt handwerk.de richtet sich speziell an junge Menschen, die auf der Suche nach dem richtigen Beruf sind.

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Fleischlos

Mit der Erfahrung, einem toten Tier den Weg durch menschliche Innereien erspart zu haben, kann man sich mit olympischen Göttern messen. So meine Vorstellung. Wer Gutes tut, dem wird schließlich Gutes widerfahren. Deshalb wagte ich einen ungeheuren Versuch: zwei Monate ausnahmslos vegetarische Kost!

Leckeres Fleisch auf dem Grill

Bei stechender Hitze am See geht es los. Und die Sonne ist nicht mein einziger Peiniger: Ein Tropfen Fett verdampft mit einem von mir innig geliebten Zischen an der Grillkohle. Der himmlische Duft von bissfesten Steaks eingelegt in süßer Paprikasauce tanzt in meiner Nase Jive. Und ich greife zu. Nehme mir den daneben deponierten kaugummiartigen Grillkäse, der so schmeckt, wie er aussieht.

Doch wo bleibt die gesteigerte Lebensqualität? Was ist mit dem erwarteten guten Gefühl, etwas Sinnvolles getan zu haben? Nicht da. Dafür geht nach über acht Wochen mein alltäglicher Traum vom Fleischverzehr endlich in Erfüllung und ich esse den Vegetariern nicht mehr ihr Gemüse weg. Nur als Fleischfresser bin ich unabhängig und glücklich. Und nun zwei Monate im Rückstand.

Artikel erschienen in Noir Ausgabe 23 zum Thema “Glaube” || Bildquelle: Jürgen Nießen / pixelio.de

Ausbildung statt Studium nach dem Abitur?

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Top Arbeitgeber 2011Alle Gymnasiasten kennen das: Nach bestandenem Abitur kommt als „richtiger Weg“ nur ein Studium in Frage. Wenn das mit einem Platz an einer Universität oder Hochschule nicht auf Anhieb klappt, bleibt noch die Möglichkeit, für ein Jahr ins Ausland zu gehen – mit anschließendem Studium. Dabei vergessen die meisten die Alternative „Ausbildung“. Zahlreiche Argumente sprechen für eine Ausbildung nach dem Abitur, doch Gymnasiasten fühlen sich nicht angesprochen.

In diesem Artikel befasse ich mich näher mit dem Thema, warum mehr Menschen über eine Ausbildung als Alternative für ein Studium nachdenken sollten. Zudem gehe ich kurz auf die REWE Group und deren Marketing-Offensive mit Vorbildcharakter ein, bei der sich der Handelskonzern speziell an potenzielle Auszubildende richtet.

Ausbildung? Geht gar nicht! Denkst du.

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Dein eigener Live Broadcast?! Streamago im Test

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Streamago Review LogoIhr habt einen Computer oder Mac mit Webcam? Oder habt ihr sogar ein internetfähiges Smartphone? Dann steht einer Karriere als Broadcaster eigentlich nichts mehr im Weg. Wenn da bloß die Frage nicht wäre, wie man Events kostengünstig oder sogar ohne finanziellen Aufwand live ins Netz übertragt. Streamago ist ein Streaming-Dienst, der euren Traum verwirklichen kann. Was hinter Streamago steckt und inwiefern sich der Dienst lohnt, erfahrt ihr in dieser Review.

Broadcasting beziehungsweise Live-Streams werden immer wichtiger. Durch das nahezu flächendeckend ausgebaute Internet in Deutschland gewinnt schnelle Berichterstattung aufgrund der hohen Aktualität und permanenten Erreichbarkeit immense Bedeutung. Bei dem Kampf um die Besucherzahlen setzt sich stets das Medium mit den aktuellsten Informationen durch. Und wie sollte man Nutzer besser auf dem neuesten Stand halten, als sie selbst am Geschehen „in Echtzeit“ teilnehmen zu lassen?

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Crowdsourcing – Pril mit Stil dank dem Designtool und euch

[Trigami-Review]

Priliwi

Englisch „crowd“ steht für eine Menschenmenge. „Crowdsourcing“ meint, ein bestimmtes Ziel in Zusammenarbeit oder in Form eines Wettbewerbs zu erreichen. Die Firma Henkel macht sich mit der Aktion „Mein Pril – Mein Stil“ genau diese „interaktive Form der Leistungserbringung“¹ zu Nutze und ermuntert viele tausende Internetuser dazu, ein cooles, eigenes Label zu entwerfen. Die besten Designs werden auf Pril Flaschen gepackt und als Sonder-Editionen verkauft. Wie ihr mitmachen und etwas Tolles gewinnen könnt, erfahrt ihr in diesem Artikel. Natürlich habe auch ich mich kreativ betätigt :)

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Bewerbung, Ausbildung, Karriere – REWE-Azubiportal

[Trigami-Review]
Das Leben ist so toll! Findet ihr nicht auch? Gerade als Schüler lässt sich ein super Leben leben. Zumindest für die Zeit, in der wir Ferien haben ^^ Aber was machen wir, sobald wir unser Abschlusszeugnis in Händen halten?

Dann beginnt „der Ernst des Lebens“, wie es häufig heißt. Mit nichts als einer DinA4-großen Mappe in unseren Händen scheint die Chance auf einen Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsplatz nicht größer als das Zeugnis selbst. Dabei ringen viele Firmen nach jungen und engagierten Schulabgängern. Doch nur wenige Unternehmen bieten eine (ansprechende?) Plattform, sodass sich potentielle Bewerber in kurzer Zeit einen ausführlichen Überblick schaffen können. Eine solche Plattform bietet beispielsweise die REWE Group mit ihrem „REWE Azubiportal“. Im Rahmen dieser Review möchte ich euch meine Erfahrungen näherbringen…

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Die Kunst, kein Egoist zu sein

Cover des Buchs "Die Kunst, kein Egoist zu sein"

Nach seinem Bestseller „Wer bin ich – und wenn ja wie viele?“ führt uns Richard David Precht erneut auf eine philosophische Reise. Er zeigt uns, ob und wie es möglich ist, in einer (un)moralischen Welt kein „Egoist“ zu sein und noch viel mehr.

Wir Menschen wollen alle nur „das Gute“. Doch was ist „das Gute“? Und wenn jeder gut sein will, warum gibt es in der Welt dennoch Mord und Totschlag? Ist vielleicht jeder Mensch nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht? Sind wir „Egoisten“?

Was überhaupt ein „Egoist“ ist und andere Antworten auf endlose Fragen erhalten wir in Richard David Prechts neuem Buch „Die Kunst, kein Egoist zu sein“. Durch gekonntes Abwiegen von anschaulichen Beispielen, Experimenten, Lebensgeschichten und philosophischen Thesen findet Precht ein gutes Mittelmaß. Er ermöglicht selbst weniger Philosophie-Erfahrenen einen ausführlichen Blick über den Tellerrand hinaus. Leider gehört dazu eine ganze Menge Geduld und Durchhaltevermögen.

Sollen und Wollen, Sein und Zukunft

Das Buch besteht aus drei Teilen plus Einleitung und Anhang mit ausführlichem Quellen- und Personenregister. Jeder Teil beinhaltet mindestens zehn Kapitel.

Im ersten Teil werden grundlegende Dinge im Bezug auf moralisch „richtiges“ und „falsches“ Verhalten behandelt. Der nächste Teil befasst sich mit moralischem Verhalten in der Praxis. Ob das, was der Leser über Menschen und seine Verhaltensweisen erfahren hat richtig ist und wie sich das auf die Gesellschaft auswirkt behandelt Richard David Precht zum Schluss.

Unkonventionelle Hippieaffen und ihre neidischen Artgenossen

Fließend sind die Übergänge zwischen den Kapiteln. So gelangt der Leser von Platons Idee des Guten zum Engländer Hobbes, der von Platons Idee nicht viel hält. Um viele Aspekte der Philosophie zu beleuchten, wirft der Autor mit Namen, Professoren, Universitäten und Zitaten um sich. Der Leser lernt nicht nur den Russen Kropotkin, den in Israel geborenen Nobelpreisträger Daniel Kahneman, den schottischen Anwaltssohn David Hume, den Franzosen René Descartes und Ludwig Wittgenstein aus Österreich kennen, sondern bekommt auch Einsichten in verschiedenste Lebensweisen und Kulturen.

Was hat der Begründer der Relativitätstheorie Albert Einstein mit Philosophie am Hut?

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Interview: Vom Blogger zum »Social Media Redakteur«

Portraitfoto von Daniel FallensteinDaniel Fallenstein lebte viele Jahre »medial nicht existent« bis er das Bloggen für sich entdeckte und stieg in wenigen Jahren zum professionellen Journalisten auf.

Herr Fallenstein, 1982 haben Sie in der Schweiz das Licht der Welt erblickt. Später haben Sie im Münsterland gelebt bis Sie schließlich im Jahr 2001 nach Berlin gezogen sind. Wann haben Sie die Welt des Bloggens für sich entdeckt?

Mit dem Bloggen habe ich als Student 2002/2003 begonnen, als das überhaupt erst groß wurde. Als ich vorher noch im Münsterland lebte, war ich medial nicht existent und hatte mit Medien und Journalismus nichts zu tun. Ich habe nicht die typische Schülerzeitungskarriere verfolgt.

Was hat Sie zum Bloggen bewegt?

Generell habe ich mich über das aufgeregt, was in den Massenmedien stand. Ich dachte mir, das kann es doch nicht sein. Ich hatte andere Sachen erlebt und eine andere Meinung. Dann habe ich einfach mal meine Wut herausgeschrieben. So ein Müll, das kann doch nicht sein, ging mir durch den Kopf. Wenn diese Journalisten halt zu blöd sind und ich bin so ein cooler Blogger, dann mache ich das einfach. Darauf habe ich über Veranstaltungen oder Ereignisse geschrieben, die ich selbst gesehen hatte. Dabei versuchte ich in meinem Blog die Berichterstattung auf die Art und Weise zu gestalten, wie ich es für richtig hielt.

Seit diesem Jahr sind Sie bei »The European« tätig. Wie kam es zu diesem Sprung innerhalb von weniger als einem Jahrzehnt vom freiwilligen, unabhängigen Betreiber eines Blogs zum professionellen Journalisten?

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Kostenloses Online-Strategiespiel “War2 Glory” getestet

[Trigami-Review]

Logo War2 GloryNach zwei Tagen schwebte mir bereits eine Taktik vor Augen, wie ich das Browsergame War2 Glory als „schlecht“ darstellen sollte, sodass ich nicht untertreibe. Wieso das Spiel dann überraschenderweise doch nicht so schlecht ist, wie anfangs angenommen, und worum es sich bei War2 Glory überhaupt handelt, erfahrt ihr in dieser Review. Zum Einstimmen ein kurzes Video:

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port2 – Zuhause arbeiten und Geld verdienen?

[Trigami-Review]
Port2Es gibt viele Möglichkeiten, von Zuhause aus Geld zu verdienen. Vor allem durch das Internet tun sich viele Möglichkeiten auf. Welche “Jobs” im World Wide Web sinnvoll sind, das ist die andere Frage. Eine Möglichkeit, wie ihr online ein wenig Geld hinzu verdienen könnt, möchte ich heute vorstellen: port2.de.

Was ist port2.de? Und was ist gut daran?

Port2 ist erst seit diesem Monat – November – öffentlich zugänglich. Deshalb ist auch die Auswahl an “Aktionen” bislang recht gering. Zu den Aktionen zählen beispielsweise Browsergames, Umfragen und Gewinnspiele, an denen ihr teilnehmen könnt. Im Gegenzug dazu bekommt ihr im Durchschnitt zwischen vier und 15 Cent pro Teilnahme. Wenn ihr euch also an einem Tag an 30 Aktionen beteiligt, nehmt ihr bei einem Durchschnitt von zehn Cent pro Aktion täglich 3 Euro ein. Ab einem Guthaben von fünf Euro lässt sich das Guthaben wöchentlich auszahlen. Die Menüführung von der Website ist sehr übersichtlich und nach wenigen Klicks findet ihr euch bei Port2 zurecht.

Aktionen

In der Spalte “CL” steht die Zeit, die in etwa für das Erledigen der Aktion benötigt wird. Ein Beispiel: 00:13 steht für 13 Sekunden. Die mit “#” beschriftete Spalte listet die Anzahl der Leute auf, die mit dem Link aus der “Link für Freunde”-Spalte geworben wurden.

bonus2, Referrer Link System & tägliche RefRallye

Was mir an Port2 bislang auch sehr gefällt

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Rezension: »Nathan und seine Kinder« von Mirjam Pressler

Während Schüler oft über die Sprache des Dramas murren, bietet Lessings Nathan der Weise inhaltlich viel: Philosophische und religiöse Themen werden ebenso verarbeitet wie interkulturelles Verständnis oder Liebe. Mirjam Pressler versucht nun die Geschichte in dem Roman Nathan und seine Kinder von seinen Altlasten zu befreien. Ob es ihr gelungen ist, berichtet thema-Autor Kevin Weber in seiner Rezension.

»Ich muss unter dem Maulbeerbaum eingeschlafen sein, wo ich mich am späten Nachmittag, als die Hitze unerträglich wurde, zum Ausruhen hingelegt hatte, denn ich wurde von Schreien geweckt.«

Mit diesen Worten beginnt der Roman und holt so den Leser sofort mitten in das Geschehen. Schreie kommen aus dem brennenden Haus von Nathan. Es scheint ein Engel zu sein, der Recha, die Tochter Nathans, vor dem Schlimmsten bewahrt und in letzter Sekunde aus den Flammen befreit. Der scheinbare Engel ist ein Tempelritter. Und zwar der einzige, der vom gefürchteten Sultan Saladin verschont und nicht hingerichtet wurde.

Die Nahtoderfahrung als Lebenselixier

Buchcover: Nathan und seine Kinder

Nachdem Recha dem Tod nur knapp entkommen ist, genießt sie das Leben, als wäre sie neugeboren. »Was für ein großes, überwältigendes Geschenk das Leben ist, ein unbegreiflicher Schatz, der uns gegeben ist und den wir nicht als selbstverständlich hinnehmen dürfen. Vielleicht sind Menschen erst im der Lage, das zu erkennen, wenn wir am eigenen Leib erlebt haben, wie nahe Leben und Tod beieinanderliegen…«, stellt Recha fest. Eine Aussage, mit der die Autorin Mirjam Pressler die Leser sicher zum Nachdenken über die Wertschätzung des eigenen Lebens anregen möchte.

Die Religion steht zwischen der Liebe

Recha sieht ihren Retter, den Tempelritter, und der Tempelritter sieht sie. Es ist eine Liebe auf den zweiten Blick, die nicht existieren darf: Recha ist, genau wie ihr Vater Nathan, von jüdischem Glauben, der Tempelritter hingegen ein Christ, der noch dazu ein Keuschheitsgelübde vor der christlichen Kirche abgelegt hat. In der damaligen Zeit akzeptierten nur die wenigsten Menschen, dass mehrere Religionen beziehungsweise Weltansichten existierten. Kreuzzüge waren Alltag und der Kampf der Religionen um die Vorherrschaft in Jerusalem und das Durchsetzen der eigenen Ansichten gegenüber den Heiden stand an der Tagesordnung. Nathan, »der, den sie den Weisen nennen«, war anders als die meisten und setzt typisch aufklärerisch auf Vernunft und Toleranz.

Welche Religion ist die einzig wahre?

Seine Weisheit kommt ihm in der Schlüsselszene zugute – sowohl im Roman, als auch im Drama von Lessing. Der Sultan Saladin, ein Herrscher muslimischen Glaubens, stellt ihn vor die Frage, welche Religion die einzig wahre sei. Nathan könnte sein Leben retten, indem er den Sultan in seinem Glauben bestätigt, würde damit aber seinen eigenen Glauben verraten. Aus dieser Zwickmühle löst er sich durch ein Gleichnis mit drei Ringen, was auch häufig als »Ringparabel« bezeichnet wird. Bei dieser Erzählung begründet er auf bildhafter Ebene, weshalb es zu der Frage Saladins keine klare Antwort gibt. Zwischen den beiden entwickelt sich in der Folge eine ungewöhnliche Freundschaft – bis der Kampf der Religionen ein prminentes Todesopfer fordert.

Auswertung & Fazit

Der gesamte Roman ist in der Ich-Perspektive geschrieben und von Kapitel zu Kapitel wechselt die erzählende Person, sodass verschiedene Sichtweisen deutlich werden und die Leser quasi interaktiv am Geschehen teilnehmen. Die mächtigsten und wichtigsten Vertreter der drei großen Religionen (der Patriarch, als wichtiger Vertreter und Ansprechpartner für Christen, Saladin, als muslimischer und gefürchteter Herrscher, und natürlich der jüdische Nathan) dienen in dem ganzen Roman nie als Erzähler, wodurch stets eine gewisse Distanz erhalten bleibt.

Durch zusätzliche, fiktive Personen und Handlungen wirkt Nathan und seine Kinder insgesamt rund, logisch und fesselnd und hebt sich dadurch von Lessings Klassiker ab. Dennoch bleibt das erhalten, was Lessing mit seinem Werk vermitteln wollte: Es geht darum, dass nicht die Religion im Vordergrund stehen sollte, sondern der Mensch. Und es geht um Liebe.

Mirjam Pressler
Nathan und seine Kinder
Beltz und Gelberg Verlag
16,95€
ISBN 13: 978-3407810496 (bei Amazon)

Das Browsergame “MyFreeFarm” – von den Machern des Wurzelimperiums

[Trigami-Review]

Logo MyFreeFarm

Dorf für Quests, Handel und Shopping

Dorf für Quests, Handel und Shopping

Hinter “MyFreeFarm” stecken die gleichen Macher wie beim beliebten “Wurzelimperium”, weshalb die Menüführung und die Spielinhalte viele Parallelen aufweisen. Durch ein interaktives Tutorial ist der Einstieg ein Kinderspiel und es kann gleich richtig losgehen. Um eure Felder zu bewirtschaften, müsst ihr darauf klicken, wie man es auch vom bekannten “FarmVille” kennt. Im Gegensatz zu FarmVille wird das Klicken bei MyFreeFarm nicht sofort langweilig – Abwechslung bieten Funktionen und Gebäude, die mit zunehmendem Level freigeschaltet werden (guckt euch dazu die Bilder weiter unten im Beitrag an!). Freiwillig können “Coins” und damit verbundene Premium-Features gekauft werden, um die Klickarbeit zu erleichtern. Wie jedes Browsergame könnt ihr es ohne Download und Installation von überall aus online spielen. Habt ihr die ersten paar Level gemeistert, könnt ihr mit anderen Spielern im “Bauernclub” zusammenarbeiten, ähnlich einem Clan oder einer Gilde. Bei MyFreeFarm erwartet euch kostenlos eine Gemeinschaft von mehreren tausend Mitspielern – für das Spiel gibt es keine Altersbegrenzung. Eure Farm wird ohne jegliche Gewaltakte oder pornografische Bildchen betrieben :)

Ein Video zum Browsergame:

Screenshots aus dem Spiel:

Anpflanzen, gießen & ernten

Anpflanzen, gießen & ernten

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Zum ersten Mal wurde der Deutsche Radiopreis vergeben

„Radio ist, finde ich, die einzige Droge, die mit den Ohren eingenommen wird. Und bitte kämpft, dass das so bleibt. Vielen Dank.“ – stellte  John Ment bei der Preisverleihung am 17. September des Deutschen Radiopreises fest.

Deutscher Radiopreis 2010Es ist ebenso selbstverständlich wie nebensächlich: Das Radio. Durchschnittlich drei Stunden am Tag – beim Kochen, im Badezimmer, während der Autofahrt – haben es die Deutschen eingeschaltet. Dabei bemerken viele gar nicht, wie interessant und faszinierend das Medium ist. Durch den Deutschen Radiopreis verliehen am Freitag Abend in Hamburg erstmals öffentlich-rechtliche und private Sender Preise für Spitzenleistungen beim Rundfunk.

Ausgezeichnet wurden beispielsweise Tom Böttcher und Marco Seiffert für die „Beste Morgensendung“ und Jens Schellhass in der Kategorie „Beste Reportage“. Unter anderen kündigten Adel Tawil, Lena-Meyer Landrut und Rainer Calmund als Laudatoren die Sieger der insgesamt elf Kategorien an. Für die Kürung der Sieger war eine neunköpfige Jury aus Experten und Kritikern zuständig.

Zahlreiche Radiosender übertrugen die Preisverleihung live, wobei Bekanntheiten wie Jason Derulo und Phil Collins das dreistündige Programm durch musikalische Einlagen auflockerten. Außerdem stand auf www.deutscher-radiopreis.de ein Video-Livestream der Gala zur Verfügung.

Der Deutsche Fernsehpreis, die Emmy-Awards und etliche andere Fernsehpreise machen es seit Jahren vor: Sie belohnen tolle Arbeit, fördern somit Qualität und machen auf diese Weise auf sich aufmerksam. Durch die Vergabe des Deutschen Radiopreises ist ein wichtiger Schritt getan, damit die einzige Droge bleibt, die mit den Ohren eingenommen wird. Zudem ist es eine schöne Anerkennung für die Moderatoren und Mitarbeiter der Rundfunkanstalten, die uns mehrere Stunden am Tag begleiten.

Veröffentlicht bei Noir
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