5 essenzielle Tools für Startups und Selbständige

Mit den richtigen Tools können Startups und Selbständige ihre Prozesse automatisieren und den Service verbessern. Ich empfehle euch diese fünf Tools, weil ich sie allesamt selbst nutze und von ihnen überzeugt bin. Alle fünf Tools sind benutzerfreundlich und bieten bereits in der kostenlosen Version unverzichtbare Funktionen. Außerdem ist jedes Tool skalierbar: Wenn euer Unternehmen wächst, ist die Software für die steigenden Anforderungen gewappnet. Die Tools eignen sich besonders für Startups und Selbständige, aber auch für jedes moderne Unternehmen, egal in welcher Branche.

1. E-Mails verwalten mit Help Scout

Help Scout ist ein leicht bedienbares Tool zum Verwalten von E-Mails und Support-Anfragen. Die meisten meiner E-Mails – auch private – verwalte ich mittlerweile mit dieser Software. Damit lassen sich E-Mails taggen, mit Notizen versehen und mit einem Status kennzeichnen („warte auf Antwort“). In der kostenfreien Version können bis zu drei Nutzer auf ein Mail-Konto zugreifen. Die E-Mails lassen sich auch bestimmten Teammitgliedern zuordnen. Außerdem könnt ihr nachverfolgen, wann eine versendete Nachricht geöffnet wurde und ihr könnt sehen, ob die Anfrage von einer Person kommt, die euren Newsletter abonniert hat.

Help Scout (Vorschau)

Alternativen für Help Scout: SupportPress (Open Source für WordPress), ZenDesk und UserVoice.

2. Newsletter mit MailChimp oder MailPoet

Jedes Unternehmen sollte spätestens sofort anfangen, eine Liste mit E-Mail-Adressen aufzubauen. Wenn ihr das Werkzeug „E-Mail“ richtig verwendet, ist die Adressliste wertvoll. Für einen besonders einfachen Start empfehle ich MailChimp, den wohl in Deutschland bekanntesten Newsletter-Service. Die ersten 2000 Adressen sind kostenlos. Aufgrund der marktführenden Position wird MailChimp auch in anderen Tools (wie in Help Scout) bevorzugt integriert. Wenn ihr WordPress nutzt, könnt ihr alternativ auch MailPoet nutzen, das wohl beste kostenlose Newsletter-Plugin.

MailChimp (Vorschau)

Hier noch ein besonders heißes Tool für Startups: untorch. Meldet euch dort einfach mal mit eurer E-Mail-Adresse an und ihr werdet sehen, warum ihr es nutzen solltet.

3. Die eigene Website mit WordPress

Die kostenlose Open Source Software von WordPress.org ist für einfache Homepages genauso perfekt geeignet wie für umfangreiche Websites inklusive Blog und Shopsystem. WordPress ist mittel- und langfristig garantiert sinnvoller als jeder Homepage-Baukasten, da es für WordPress mehr Designs und Erweiterungen gibt als für jede andere Software. Die Community und die Auswahl an kommerziellen Dienstleistern für WordPress ist riesig.

4. Buchhaltung und Rechnungen mit Papierkram

Zum Dokumentieren eures Zeitaufwands und für die Erstellung von Rechnungen ist Papierkram ein geniales Tool. Papierkram ist einfacher zu bedienen als jedes andere kostenlos nutzbare Tool mit vergleichbarem Funktionsumfang.

Rechnungen und Zeitmessung mit Papierkram

5. Monitoring mit SumAll und alert.io

Guter Service und Marktführung beginnt beim Zuhören. Aber anstatt händisch und zeitraubend Statistiken zu prüfen, solltet ihr euer Monitoring automatisieren. SumAll fasst euch diverse Statistiken zusammen, zum Beispiel von eurem Google-Analytics-, Facebook- und MailChimp-Konto. alert.io durchsucht das Web nach Begriffen, die ihr definiert. Wenn beispielsweise euer Name in den News, in einem Forum oder bei Twitter genannt wird, könnt ihr euch per E-Mail darüber informieren lassen.

Keywords tracken mit alert.io

Die genannten Tools verwende ich allesamt selbst und ich empfinde sie als enorme Arbeitserleichterung. Damit gönne ich mir mehr Freiraum für Freizeit, das Denken und überragenden Service:)

Fehlt euer liebstes Tool in dieser Liste? Schreibt mir!

Wenn ihr Fragen zu einem der Tools oder generell zu WordPress habt, meldet euch bei mir.

4 thoughts on “5 essenzielle Tools für Startups und Selbständige

  1. Christina

    Hy Kevin,
    interessiert habe ich deinen Bericht gelesen. Ich habe mich vor 1,5 Jahren selbständig gemacht. Tatsächlich nutze ich weitestgehend alle Tools, allerdings von anderen Anbietern, teils meist kostenpflichtige. Was für mich aber offen bleibt, ist die Verwendung von Emailadressen von Kunden. Wenn ein Kunde nicht explizit eingewilligt hat, dass ich Ihm kontaktieren darf, was die wenigsten tun, ist die Emailadresse weitestgehend nutzlos, oder wie siehst du das?

    1. Kevin Weber Post author

      Rechtlich gesehen ist das so, ja, du musst die E-Mail-Adresse mithilfe eines Double-Opt-in-Verfahrens bestätigen lassen.
      Es könnte/müsste aber möglich sein, dass du bereits bei der Vertragsverhandlung bzw. im Vertrag klarstellst, dass der Kunde unter gewissen Umständen und zu bestimmten Zwecken kontaktiert werden darf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.