Studium bringt nichts, wenn man nichts daraus macht

Von der DHBW gesponserter Artikel.

Begeistern als DozentAls dualer Student an der DHBW wechsle ich alle drei Monate zwischen Theorie- und Praxisphase: Drei Monate studiere ich, drei Monate arbeite ich. In diesem Artikel erfahrt ihr, wie duale Studenten ticken und was einen Dozenten erwartet, wenn er an der Dualen Hochschule unterrichtet.

»Du kannst locker durch dieses Studium kommen, du kannst aber auch extrem viel mitnehmen.«

Mit diesem Satz hatte mich Prof. Dr. Mester, Leiter des Studiengangs Onlinemedien, in der ersten Woche meines Studiums geprägt.

Häufig sind es scheinbar nebensächliche Aussagen, die viel bewirken. Durch diese Aussage in Verbindung mit meinem dualen Studium wurden mir drei Dinge bewusst:

  1. Man muss jeden Aspekt des Studiums genießen und jede Chance nutzen. Lernen gehört genauso zum Studium wie das Nachtleben.
  2. Wenn man ein Studium besteht, sagt das wenig darüber aus, ob man für einen Job geeignet ist. Der Abschluss und klassische Schulnoten sagen nichts darüber aus, ob man zu einem Unternehmen passt. Vielmehr fehlt es den meisten Absolventen an z. B. Führungskompetenz, was sich nur in der Praxis lernen lässt.
  3. Nur, wenn man die erlernte Theorie auch praktisch anwendet, kann ein Unternehmen davon profitieren. Das Übertragen von der Theorie in die Praxis ist eine der schwersten Aufgaben für Berufseinsteiger. Die Kunst besteht darin, das Erlernte in der Praxis anzuwenden, obwohl der Vorgesetzte nicht damit rechnet.

Am beachtlichsten finde ich die Symbiose aus Theorie und Praxis auf sämtliche duale Studenten, auch auf mich. Schon nach den ersten drei Monaten in der Praxis haben die Studenten deutlich selbständiger, zielgerichteter und schneller gearbeitet. Nach den ersten drei Monaten in der Theorie konnten die Studenten bereits einiges an Know-how in ihrem Unternehmen anwenden.

Damit Studenten das meiste aus ihrem Studium machen, sind die Vorlesungen der Dozenten sehr wichtig. Dozenten an der Dualen Hochschule können Akademiker sein, aber prinzipiell auch jeder Berufstätige. Um die Anforderungen an einen Dozenten zu verdeutlichen, hier ein paar Gedanken dazu, wie duale Studenten ticken:

  • Für duale Studenten ist besonders wichtig, dass der Dozent aus der Praxis kommt und sich in seinem Fachgebiet als Experte ausweisen kann.
  • Ehemalige duale Studenten sind als Dozenten gerne gesehen, denn diese wissen, wofür sich die Studenten interessieren und können die Praxis mit der Theorie verknüpfen.
  • Vorlesungen im Sinne von »der Professor liest aus einer Quelle vor und die Studenten schreiben mit« sind bei dualen Studenten nahezu wirkungslos.
  • Duale Studenten sind bereit, Projekte in Gruppen zu bearbeiten und Vorträge zu halten.
  • Mit Wissen von 2003 kann kein Dozent punkten. Der aktuellste Wissenstand wird erwartet.
  • Duale Studenten wollen stets einen Bezug zur Praxis.

Im Idealfall sind die Studenten vom Dozenten sogar so begeistert, dass sie einen Blogbeitrag über die Vorlesung veröffentlichen, wie es für die Rhetorik-Vorlesung der viel gelobten Frau Göschel der Fall ist.

Tipp: Ich leite die Redaktion des Onlinewerks, dem Blog der Onlinemedien-Studenten. Dort bekommt ihr weitere Eindrücke vom dualen Studium.

Wenn ihr Experten in einem Bereich der Onlinemedien seid (Webdesign, Marketing, …), könnt ihr mich gerne kontaktieren, dann stelle ich gerne Kontakte her. Hier ein kurzes Werbevideo von der DHBW:

Ich selbst habe auch vor, nach meinem Studium meine Erfahrungen aus der Praxis mit Studenten auszutauschen. Denn auch das ist eine Möglichkeit, etwas aus seinem Studium zu machen:)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.