Tag 4: Plugins – Erweiterungen für deinen Blog

Wenn sie ohne Probleme laufen, wird das Bloggen umso angenehmer; der Blog wird vielseitiger und Leser können sich interaktiv beteiligen. Der Blog wird aber auch langsamer: durch Plugins. Surft man durch das Web, begegnet man bestimmten Plugins immer wieder, andere Plugins kommen dagegen nur selten zur Anwendung. Zum Beispiel ein Plugin, um Umfragen zu erstellen oder Youtube-Videos einzubinden, begegnet uns auf den meisten Blogs.

Ihr solltet beachten, dass manche Plugins die Ladezeiten eures Blogs gravierend erhöhen. Dies kann daran liegen, dass das jeweilige Plugin schlecht programmiert wurde oder bestimmte Dateien des Plugins relativ groß sind. Achtet also darauf, dass ihr nur die „nötigsten“ Plugins aktiviert. Leider kommt es öfter mal vor, dass Plugins auf Grund eures Themes oder eines Fehlers bei der Programmierung, Fehlermeldungen erzeugen oder euer Blog nicht mehr einwandfrei funktioniert. Solltet ihr den Fehler nicht selbst beheben können, könnt ihr auf ein alternatives Plugin, welches dem gleichen Zweck dient, umsteigen – oder ihr müsst auf die gewünschte Erweiterung verzichten.

Wenn bei einem Plugin Grafiken vorhanden sind, ist es besonders toll und macht euren Blog umso einzigartiger, wenn ihr sie nach euren wünschen anpasst. So habe ich beispielsweise bei dem Plugin „WP-PostRatings“ die Sterne zum Bewerten von Artikeln durch eigene Bildchen – Kiwis – ersetzt;)

Plugins, die ich verwende:

  1. All in One SEO Pack – ein Muss für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung.
  2. Contact Form 7 ermöglicht auf einfache Weise ein nützliches Kontaktformular.
  3. Durch DoFollow wird das rel=“nofollow“-Attribut von Links entfernt, sodass Suchmaschinen dem Link folgen.
  4. Um Feeds eures Blogs über FeedBurner weiterzuleiten, empfiehlt sich das FD Feedburner Plugin. Durch Feedburner könnt ihr sehen, wie viele euren Feed folgen.
  5. Das offizielle Plugin, um Flattr-Buttons in eurem Blog zu integrieren.
  6. Damit ihr auf der Startseite dieses Blogs eine Auswahl an Bilder seht, nutze ich dieses Plugin. Ein alternativer „Image Slider„, den ich erst neulich entdeckt habe, ist der AnythingSlider. Eine Sammlung dieser „Slider“ findet ihr auf designartwall.com.
  7. Optimiert euren Blog für Suchmaschinen dank Google XML Sitemaps.
  8. WP jQuery Lightbox sorgt dafür, dass Bilder vergrößert dargestellt werden, ohne die aktuelle Seite zu verlassen. Sehr nützlich! Lightbox Plus verwende ich zwar nicht, aber dadurch wird die Darstellung der Bilder noch vielseitiger.
  9. Nutze outbrain, um zufällige Artikel bei euren Beiträgen anzeigen zu lassen. Das ist gut, damit Nutzer auch auf ältere Artikel aufmerksam werden können. Ihr könnt stattdessen auch LinkWithin ausprobieren.
  10. Profile Pic ermöglicht es, dass registrierte User ein eigenes Bild für ihre Kommentare hochladen können. Wer ein eigenes Bild will, kann seine E-Mail-Adresse aber auch bei gravatar.com anmelden.
  11. Ohne dieses Plugin geht es fast gar nicht: Smart Youtube ermöglicht es, YouTube-Videos in eure Artikel zu integrieren. Habt ihr das Plugin aktiviert, müsst ihr in eure Youtube-Links ein „v“ einsetzen: aus http://youtube-link…/…/ wird httpv://youtub…/
  12. Informiert auf Wunsch Kommentatoren, sobald neue Kommentare geschrieben werden. Subscribe to Comments. die neuere Version – Gurken Subscribe to Comments – hat ein paar weitere Funktionen.
  13. Damit deine Leser den Artikel bei Twitter empfehlen: TweetMeme Retweet Buttons.
  14. Total wichtig ist ein Plugin wie W3 Total Cache, sodass eure Seiten von den Lesern gecached werden. Das verringert die Ladezeiten. Alternative: WP-Cache.
  15. WP-Cumulus macht aus euren Tags eine auf Flash basierte Tag-Wolke.
  16. WP-PageNavi Fügt eine Navigationsleiste für eine bessere Navigation durch eure Artikel ein.
  17. Veranstaltet Umfragen auf eurem Blog mit WP-Polls.
  18. Zum Schluss noch ein Plugin, damit man eure Artikel bewerten kann: WP-PostRatings.

Weitere Plugins

Plugins, die bei mir nicht richtig funktionieren oder die ich im Moment nicht brauche:

  • Verschickt von Hand Newsletter mit dem Newsletter-Plugin von Satollo.
  • Page Flip FX um „animierte Flash-Bücher“ zu erstellen.
  • Geht leider mit einem Server von bplaced.net nicht, da die „fsocketopen“ deaktiviert ist: Twitter Tools. So können eure Artikel automatisch via Twitter verbreitet werden. Entscheidet ihr euch für Twitter Tools, könnt das Plugins durch weitere Plugins auf eure Bedürfnisse zuschneiden. Stöbert dazu bei den WordPress-Plugins.
  • Wenn ein Besucher von Facebook, Twitter oder anderen sozialen Netzwerken auf euren Blog kommt, erkennt WP Greet Box das und erstellt eine auf das Netzwerk zugeschnittene Nachricht. Der Besucher wird beispielsweise darum gebeten, den Artikeln zu twittern oder auf seiner Facebook-Pinnwand zu publizieren.

Ohne Plugin?

Ab und zu ist es gar nicht nötig, ein Plugin zu installieren. Gerade für Widgets, die man in der Sidebar anzeigen möchte, braucht ihr nicht immer ein extra Plugin, welches die Ladezeiten eures Blogs in die Höhe treibt. Dabei ist natürlich ein bisschen Verständnis für die Quellcodes und Programmierung eures Themes von Nutzen. Sucht einfach mal über Google nach „xxxxxx ohne Plugin“.

  • „Flattr-Buttons ohne Plugin“ -> Du willst Flattr-Buttons auf deinem Blog, ohne ein Plugin zu installieren? Lies mal den Artikel von bueltge.de.
  • „Beliebteste Beiträge ohne Plugin“ -> (auf Englisch) problogdesign.com.
  • „Meist kommentierte Beiträge ohne Plugin“ -> crazytoast.de.
>> Tag 5 der Serie

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  1. Pingback: Tag 3: Design, CSS3-Tipps und Theme-Vorschläge | The Green Bird

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